Ted

Ted ★½

English tl;dr
What do you honestly expect me to say about a comedy where the soundtrack was clearly the best part for me?
Despite a somehow original idea the formula 'inner child, random pop culture reference, farts, "fuck", awkward timing, 9/11 jokes, poop' just didn't do it for me apart from only very few laughs. Since I did like the humor in Family Guy I was seriously shocked how poorly it fit into a more or less serious (but terribly clichéd) narrative. Sorry buddy, you're so fluffy I wish you'd die.



Gerade weil mich der typische Family Guy-Humor Seth Macfarlanes eigentlich immer angesprochen hatte und ich die Idee hinter Ted sogar noch als halbwegs originell empfand, so war ich umso schockierter darüber, wie wenig er in einem mehr oder weniger ausdefinierten Spielfilm funktioniert. Mit einer atemberaubenden Konsequenz hat es fast jeder der 9/11-, rassistischer Stereotypen-, Kacke-, Furz-, Popkultur-, Selbstreferenz-Witze geschafft sein Ziel gekonnt zu verfehlen. Es fehlt das nötige Timing, das Gespür herauszufühlen, an welcher Stelle überstrapazierte Gags ihre Ruhe finden sollten und anhand der enormen Häufung werden die lustig gemeinten Sprüche teilweise so völlig ohne "Built up" und im "im Vorbeigehen"-Modus präsentiert, dass ich mir einen in schallendes Gelächter ausbrechenden Kinosaal nur schwerlich vorstellen kann.

Für mich hat es leider nur für paar wenige Lacher gereicht, sodass ich das Experiment "schneller Family Guy-Humor trifft auf klassische Rom-Com Narrative" für mich persönlich als gescheitert ansehen muss, zumal er darüber hinaus außer einer einzigen Ansammlung an Klischees auch nichts zu bieten hat. Der tolle Big Band-orientierte Jazz-Soundtrack, sorgt zwar für paar Trostpunkte, aber dafür kann ich mir auch eine CD im Hintergrund laufen lassen.