Dread

Dread ★★

English tl;dr
Overall the directional debut from Anthony DiBlasi is an ambitious project, but still falls short of rising above the average horror movie. The idea itself behind the movie is an interesting one and I have to admit the pay-off has a quite satisfying and evil tone, but most of the time it relies too heavily on a psychological level of horror which director and actors seem to be a little bit overwhelmed with. Instead of a creepy and slowly unfolding build-up the experience appears rather dull and static. However, there was one scene where I literally had to look away to not get sick which is definitely a plus in my book, since most movies hardly impress me in such a shocking sense anymore, so I have to give the movie credit for that!


Das Regiedebut von Anthony DiBlasi ist zwar durchaus ambitioniert ausgefallen, bietet in den entscheidenen Momenten allerdings nicht genug Kraft und Sog, um es letzten Endes über die Oberfläche des Horrordurchschnitts zu heben.

Dabei ist die Prämisse des Films durchaus interessant ausgefallen und bietet genug Anreiz, um einen zunächst an den Bildschirm zu fesseln:
Drei College-Studenten beschließen für ein Seminar-bedingtes Videoprojekt das Thema „Angst“ als ihr Leitmotiv zu setzen und erhoffen sich durch diverse Interviews mit ihren Mitkommilitonen die Ursprünge verschiedener Ängste näher zu ergründen. Doch schon bald scheint sich das Projekt zu verselbstständigen und in in einem Versuch, mehr Substanz ins Geschehen zu kriegen, sieht sich die Gruppe mit ihren eigenen traumatisch bedingten Ängsten konfrontiert und der Höllentrip kann losgehen!

Dieser Höllentrip – die Eskalation des oben beschrieben – hat auch definitiv seinen Reiz. Blutig, widerwärtig und gar nicht so unbefriedigend geht es zu, wenn die Konfrontation mit der Hoffnung auf eine kathartische und heilsame Wirkung einsetzt und doch nimmt dies leider einen viel zu geringen Teil des Films ein, als dass er als sattsam durchgehen könnte. Dafür nimmt sich der Film anfangs einfach zu viel Zeit und verlässt sich bloß auf seine psychische Komponente des Horrors, der Regisseur und Schauspieler aber augenscheinlich etwas überfordert gegenüberstanden. Die Ausdruckslosigkeit und Statik der Charaktere raubt dem ganzen jedwede Spannung und statt Teilnahme zu zeigen, überkommt einen eher eine Lustlosigkeit und Passivität, mit der man den Verläufen der Geschichte folgt.

Eine bedingungslose Empfehlung gibt es von mir daher nicht, erwähnen muss ich allerdings trotzdem, dass es immerhin eine Szene gab, bei der ich mich sprichtwörtlich vom Bildschirm abwenden musste, weil mir sich sonst der Magen umgedreht hätte. Und da ich eigentlich nicht gewohnt bin, dass mich noch großartig was schocken könnte, wird dies als klarer Pluspunkt verbucht.