Tenet ★★★★½

Der erste richtige Kinoblockbuster während der andauernden Corvid19 Pandemie- und eins vorweg: Schaut euch Tenet im Kino an. Alles an diesem Film ist für das Kino gemacht.

Nolans Filme sind stets schwierig, einzigartig und kein Genrekino von der Stange. Um Tenet begreifen zu können muss man den Film mehrmals schauen und sich darüber hinaus vielleicht mit dem Thema Zeit und Quantenphysik beschäftigen. Erweitert euren Horizont und geht nicht mit eurer Vorstellung von Zeit und Handlungsabläufen in den Film. Nolan führt euch geschickt hinters Licht und präsentiert einen Mindfuck nach dem anderen. Was anfangs zunächst wirr und unausgegoren wirkt, fügt sich nach und nach zusammen.

Zur Handlung nur so viel:
Der namenlosen Protagonist arbeitet für eine mysteriöse Geheimdienstorganisation und versucht einen bösen Oligarchen daran zu hindern, den Weltuntergang auszulösen. Dabei muss er feststellen, dass beide Seiten mit der Zeitmanipulation arbeiten. Invertierte Zeit verläuft parallel zur fortlaufenden Zeit...vor und zurück...

Es hat schon Sinn, dass der Titel TENET ein sogenanntes Pallindrom ist. Denn genau dieser PallindromEffekt ist zentraler Bestandteil der Handlung und Nolan beschert uns eine schöne Szene nach der anderen. Allein eine Actionsequenz mit einem ECHTEN Passagierflugzeug ist ganz großes Kino. Mit 150 Minuten ist der Film keineswegs kurz aber auch nie langweilig. Alle Schauspieler, allen voran John David Washington und Robert Pattinson spielen ihre Rollen par exelance.

Der Score ist ähnlich basslastig wie Inception, setzt aber noch eine Schippe drauf. Stichwort Kamera und Schnitt - alles bis ins kleinste Detail perfekt. Exposition wechselt sich gut mit den packenden Actionsequenzen ab und der Film mündet gegen Ende in ein zufriedenstellendes und twistreiches Finale.

Ich hatte eine tolle Zeit im Kino und schau mir Tenet sicher noch mehrfach an, um weitere Details finden zu können.

Geht ins Kino - der Film und sämtliche Mitwirkende haben das echt verdient.

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