Eurovision Song Contest: The Story of Fire Saga ★★★

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Nachdem der diesjährige ESC virusbedingt ausfällt, präsentiert Netflix in Zusammenarbeit mit Will Ferrell die fiktive Geschichte rund um die Isländer Lars und Siegrit, die versuchen ihren großen Traum, die Teilnahme am ESC, in die Wirklichkeit umzusetzen. Dabei lernen sie sowohl Höhen und Tiefen kennen und müssen sich eingestehen, dass es neben dem Wettbewerb, wichtigere Dinge wie Liebe und Respekt gibt.

ESC - The Story of Fire Saga
ist eine komische Mischung aus Musikfilm, Romanze und dem Ferrell Blödeleien. Wer einen satirischen Ansatz an der größten Kommerzveranstaltung Europas erwartet, wird hier eher enttäuscht. Die negativen Seiten des Wettbewerbs werden nur ganz leicht angerissen. Der Film folgt leider größtenteils den bekannten Muster einer Romanze und ist ab der Hälfte etwas vorhersehbar geworden. Auch wäre eine halbe Stunde weniger durchaus besser gewesen, da es sich hier und da doch etwas zieht.

Positiv sind die gut gewählten Schauspieler. Ferrell als liebenswerter Looser mit einer großen Leidenschaft; Rachel McAdams als hübsches talentiertes Mauerblümchen, Pierce Brosnan als grummeliger Fischer oder Dan Stevens als charismatischer Konkurrent. Sie alle sind durchweg sympathisch und werden toll gespielt.

Größtes Highlight dürften aber die zahlreichen Songs sein. Ob Volcano Man, Lion of Love, der JJaDingDong Song oder das Grand Finale Husavik; sie alle sind großartig komponiert und inszeniert. Ein großes Lob geht aber an das 4 minütige Medly von der Feier, wo neben Ferrell auch diverse echte ESC Stars mitsingen.

Es ist wahrscheinlich kein perfekter Film, aber ich empfehle ihn dennoch. Wer nur ein Quäntchen Musikverständnis und die dafür nötige Leidenschaft teilt, wird ESC TSOFS mögen.

3 Points from Germany to Island

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