Tenet ★★★½

Uffff... Das war... Verwirrend

Nolan konnte mich mit den meisten seiner Filme überzeugen.
Mit Ausnahme Inception.
Inception ist zwar ein guter Film, bin jedoch kein riesen Fan, wie andere.
Deshalb war meine Erwartung an Tenet eher niedrig, da die Thematik ja eher an Inception erinnert:
Ein Heist/Spionage Film mit Sci-Fi Elementen.

Mit den niedrigen Erwartungen wurde ich zum Glück positiv von Tenet überrascht.
Die Inszenierung ist zum Großteil wahnsinnig gut geworden.
Bis auf die Kampf Szenen gegen die Gegner. Die Choreographie ist auf jeden Fall hervorragend, aber die Kamera hat sie für mich nicht perfekt genug eingefangen.
Ein Großteil der Dialoge ist Exposition, was Nolan oft vorgeworfen wird, mich stört das aber nie.
Es gab einen Satz, den ich komplett lächerlich fand, bei den restlichen Dialogen hat man halt nicht verstanden, über was die gerade sprechen.
Der Score dröhnt sanft in den Ohren.

Die Schauspieler geben ihr bestes um ihre Rollen zu verkörpern, jedoch fällt den meisten eine emotionale Nachvollziehbarkeit mit dem Zuschauer.
In Nolans früherem Film Dunkirk wusste man von allen Charakteren auch nicht ihre Hintergrundgeschichten. Da hat es aber gepasst.
Im Falle eines Inception hat der Zuschauer ja nur eine Verbindung mit Dom Copp. Und genau die hat mir bei John David Washingtons Rolle gefällt.


Weiter mehr kann ich zu Tenet auch nichts mehr sagen, außer:
Nix genau verstanden, hatte aber dennoch Spaß mit der Inszenierung und der Grundidee des Films.

Für Leute die mit Tenet in Nolans Filmografie einsteigen wollen, denen rate ich davon ab.
Lieber mit den Batman Filmen, Memento, Prestige & Inception anfangen.

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