Once Upon a Time… in Hollywood

Once Upon a Time… in Hollywood ★★★★★

Ich muss eben noch den Flammenwerfer wegräumen und von den Margaritas runterkommen, dann erzähle ich euch wie's war.


So. Erledigt.


ONCE UPON A TIME IN HOLLYWOOD ist wie ein samstagsvormittaglicher Videothekenbesuch aus meinen Jugendjahren in den Achtzigern. Man mäandert über 2 Stunden durch die Räumlichkeiten, liest sich hier die Inhaltsangabe auf dem Klappencover durch, erinnert sich dort an die besten Szenen eines schon einmal gesehenen Films, unterhält sich mit Bekannten über Filme und sonstigen Shit und leiht sich am Ende ein Paket aus mit einem Bruce Lee-Film, einen Western, GESPRENGTE KETTEN mit Steve McQueen und diesen einen Film von dem neuen Wunderkind Hollywoods mit den abgedrehten Charakteren und den heftigen Gewaltausbrüchen. Das waren die schönsten Samstagvormittage meines Lebens.


Beim Schreiben des Films dürfte Quentin Tarantino so viel Spaß gehabt haben wie bei keinem anderen zuvor. Da ist alles drin, was seine grenzenlose Liebe zum Kino darstellt. Ein Schwelgen in Erinnerungen mit, um und zum Film und seiner Bedeutung in seinem Leben. Da darf man dann auch überhaupt nicht böse sein, wenn er sich hier Wimmelbildausschweifend selbst referenziert. Auf (fast) jeden seiner Filme. Schließlich ist er selbst Teil der Kinogeschichte.


Der Schluss ist dann das, was im Titel steht. Ein Märchen. Und ein märchenhafter Film.

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