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  • And Soon the Darkness

    And Soon the Darkness

    ★★★★½

    "Keep off the main roads to see the real France." Auch bei der zweiten Sichtung hat mich dieser wunderschöne frühe Backwood-Terrorfilm begeistert und verzaubert. Er ist auf dem besten Weg, einer meiner Favoriten zu werden. Zwei junge britische Krankenschwestern (die wunderbare Pamela Franklin als Damsel in Distress) mit dem Fahrrad unterwegs in der bedrohlichen Einsamkeit einer Landstraße auf dem französischen Land im Jahre 1970. An der Straße lauert ein psychopathischer Frauenmörder. Die Britinnen reden Englisch, die Franzosen Französisch, ohne sich…

  • Raw Deal

    Raw Deal

    ★★★★½

    Anthony Mann Werkschau in Frankfurt

    Prisoners of Love. 79 Minuten düsterster Fatalismus, ausweglose Liebe, Brutalität, ungewöhnliche Kameraeinstellungen, verzerrte Perspektiven und Schwärze, die kein Licht mehr erhellen kann. Kurz: Ein Film Noir von Anthony Mann und Kameramann John Alton. Die meisten Noir-Filme erzählen aus des Sicht des Mannes von der schicksalhaften Begegnung mit einer Femme Fatale und benutzen dabei Voice-Over (des Mannes) und Rückblenden. In RAW DEAL ist es die Gangsterbraut Pat (Claire Trevor), deren resignative Stimme im Voice-Over zu hören…

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  • Mad Max

    Mad Max

    ★★★★

    Vergesst mal für eine Sekunde, dass dies der Beginn des Mad-Max-Franchise und der Karriere von Mel Gibson ist. MAD MAX ist ein Geniestreich des australischen Kinos, einer von vielen australischen Filmen, die in den 70er und zu Beginn der 80er Jahren die Welt verblüfften. MAD MAX schafft es auch heute noch mühelos, ein Gefühl des Unbehagens und des Unwohlseins zu erzeugen. Er mischt locker Action-Film, Autoverfolgungsjagden, Motorradfilm, Western, Terrorkino, surreale Bilder und erschafft daraus etwas Neues: den post-apokalyptischen Film, sozusagen…

  • Ronin

    Ronin

    ★★★★½

    Eine nicht enden wollende Folge kinetischer und filmischer Gänsehautmomente. RONIN wirkt wie ein Film eines jungen Regisseurs, der vor lauter filmischer Kraft nicht laufen kann und dem Kino von John Frankenheimer seine Reverenz erweist. Dieser Regisseur ist aber der 68-jährige Frankenheimer selbst, der nach THE TRAIN, GRAND PRIX, FRENCH CONNECTION II und seinem alkoholbedingten Absturz noch ein letztes Mal nach Frankreich zurückkehrt, um Menschen und Dinge in Bewegung zu zeigen. In THE TRAIN bewegt sich ein Zug durch Frankreich, und…