Kate

Kate ★★

Frau arbeitet als Profikillerin, weil man das im Actiongenre offenbar machen muss, um nicht aus der Rolle zu fallen, wird auf ihrem letzten Auftrag (klar, wann sonst) aber vergiftet und hat nun noch genau einen Tag um…ähm, ja was eigentlich? Rache zu nehmen? Antworten zu finden? 

Die Ziele von „Kate“ sind so unklar wie die Actionszenen, in denen Figuren oft mit dem Rücken zur Kamera stehen, Schläge, Stiche, Tritte komplett verdeckt werden und die gar nicht mal üble Choreografie durch träge Kameraführung oder den unpräzisen Schnitt zerrissen wird. Ach, und natürlich die Tatsache, dass Mary Elizabeth Winstead halt einfach nicht kämpfen kann.

Frau trifft dann auf Figuren, die genau wie sie selbst nicht den Hauch von Tiefe besitzen und dabei dann dummerweise auch noch das Pech haben von Woody Harrelson gespielt zu werden, der auf die Nummer sichtlich keinen Bock hat, sowie einer Teenie-Schauspieldebütantin, die vielleicht nochmal die Karriere überdenkt - tut physisch weh der Dame beim „acten“ zuzusehen.

Viel mehr bleibt nicht übrig in einem Film, der im Groben nur von A nach B hetzt, ohne dabei irgendwas Nachhaltiges zu erzählen. Keine Ahnung, warum einige Kritiken von einem „eher besseren John Wick-Abklatsch“ sprechen. Das hier ist Style over any Substance…at all.

BeHaind liked this review